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tesla salon
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der tesla salon tagt (meist) donnerstag abends im club, bei freiem eintritt. in gesprächen, präsentationen und jours fixes kommen die teilnehmer des tesla-projektresidenz-programms und ausgewählte gäste aus kunst und wissenschaft zu wort.
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do 12. jan. 2006 -- 20:30 h
kulturradio versus kunstradio
radio 1:1 im gespräch mit gästen
das radio befindet sich zur zeit in einem umbruch, die kulturformate müssen sich darin neu definieren. im anschluss an die aktivitäten von reboot.fm veranstaltet radio 1:1 von januar bis juli 2006 eine serie monatlicher gesprächsrunden, in denen die berliner kulturradioprojekte vorgestellt werden. in den informellen fachdiskussionen sind die verschiedenen akteure eingeladen, ihre modelle zur diskussion zu stellen und handlungsorientiert bedingungen der kooperation zu erörten.
beim ersten termin wird radio 1:1 und das europäische netzwerk radia und dessen neues projekt radio territories präsentiert.
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do 19. jan. 2006 -- 20:30 h
virtual electronic poem
salon I
musik und architektur
helga de la motte, musikwissenschaftlerin
andré meyer, medieninformatiker
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di 24. jan. 2006 -- 20:30 h
virtual electronic poem
salon II
technologien zur rekonstruktion des poème électronique
stefan weinzierl, kommunikationswissenschaftler
kees tazelaar, komponist, z.z. edgard-varèse-gastprofessor
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do 26. jan. -- 20:30 h
virtual electronic poem
salon III
medienkunst im kulturellen gedächtnis
christina kubisch, klangkünstlerin
wolfgang ernst, medientheoretiker
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do 09. feb. 2006 -- 20:30 h
am computer choreografieren
gespräch mit pablo ventura
der spanische choreograf pablo ventura beginnt 1996 mit dem computerprogramm life forms tänze zu entwerfen. die entstehenden stücke thematisieren das verhältnis zwischen mensch und maschine. kubic's cube, die tanzinstallation für den roboter kubic, verzichtet ganz auf den menschlichen akteur. die arbeit ist eine art epilog zu venturas triologie de humani corporis fabrica, in der es um konzeptionen des menschlichen körpers ging.
ist der tänzerische ausdruck dem menschen vorbehalten? wie kann man einen tanz für eine maschine entwerfen? welche neuen möglichkeiten oder probleme entstehen hierbei?
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di 14. feb. 2006 -- 20:30 h
küchensymphonie in fünf gängen mit verköstigung
für kochtopforchester, sängerinnen, kammerensemble, catering-service und gäste
idee, gesamtkonzept, kostümentwürfe, regie: gisela weimann
work-in-progress, gefördert durch das werkstattprogramm des hauptstadtkulturfonds berlin
eine bildende künstlerin, eine choreografin und fünf komponistinnen aus unterschiedlichen generationen und ländern haben sich darauf eingelassen, für ihre gäste gemeinsam ein menü aus raumbildern und klängen zu 'komponieren'. im tesla salon stellen sie ihr szenisch-musikalisches menü vor. michael vorfeld gibt kostproben vom kochtopforchester.
mit: gisela weimann, ricarda schuh, mayke nas, annette schlünz, pauline oliveros, karmella tsepkolenko, ana maria rodriguez
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do 16. feb. 2006 -- 20:30 h
netzkultur.salon 4
toshiya ueno im gespräch mit geert lovink
der japanische medientheoretiker und kulturwissenschaftler toshiya ueno beschäftigt sich seit vielen jahren mit techno-kulturellen subkulturen -- von goa-trance bis otaku und netzaktivismus. während eines forschungsaufenthalts in europa kommt er nach berlin und berichtet an diesem abend über neue entwicklungen aus dem japanischen cyber-underground. anhand von animationsfilm-fragmenten versucht er aufzuzeigen, wie popkultur und kritische debatten heute ineinander greifen. die gegenüberstellung von theorie-elite und animationsindustrie scheint vorbei.
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do 23. feb. 2006 -- 20:30 h
perceivable bodies
gespräch mit frieder weiss
'die möglichkeiten der computergestützten technik erlauben es, choreografie in neuer weise hör- und sichtbar zu machen, die körper werden zum material eines gesamtbildnerischen prozesses.'
[frieder weiss]
frieder weiss erarbeitet während seiner aktuellen projektresidenz bei tesla zusammen mit emily fernandez eine neue tanzperformance. perceivable bodies ist eine serie von installationen und tanzperformances, die körperbilder und veränderte wahrnehmung im digitalen zeitalter untersuchen. frieder weiss stellt das konzept der performance vor und diskutiert unterschiedliche sichtweisen: steuert der tänzer die mediale maschine oder wird er von ihr kontrolliert? oder wird erkennbar, wie sehr sich der performer wie eine kontextbezogene maschine im choreografischen raum inszeniert?
seit jahren beschäftigen sich emily fernandez und frieder weiss und die palindrome impg mit dem einsatz von echtzeit gesteuerten medien in performance. ziel ist es, mit medialen mitteln die präsenz der performer zu reflektieren und neue ausdrucksweisen zu erarbeiten. der umsichtige einsatz von in echtzeit generierten klängen und bildern ist konsequenz aus diesem verständnis von tanz als kunstform die all ihr wissen nur im 'hier und jetzt' der aufführung entfaltet und dadurch unsere wahrnehmung verändert.
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